Deshalb unterstützt Sonja Fischer 83 …

Die Goldschmiedin Sonja Fischer betreibt eine Werkstatt im Herzen von Konstanz. Sie steht hinter „Konstanz – 83 integriert“, weil sie überzeugt ist, dass es nicht nur jetzt wichtig sei, humanitäre Hilfe zu leisten: Generationenübergreifend profitierten Ende beide Seiten von gelungener Integration.

Warum unterstützen Sie das Integrationsprojekt 83?
Zum Einen, weil das Projekt ein wunderbare humanitäre Unterstützung ist und ich es bewundernswert finde, dass „Menschen für Menschen“ so selbstlos einstehen. Menschen, die sich Gedanken machen und Taten folgen lassen. Menschen, die in unzähligen Arbeitsstunden eine beispielhafte Kampagne auf die Beine gestellt haben, auf die man mehr als stolz sein kann! Zum Anderen, weil eine gute Flüchtlingspolitik immens wichtig für eine schnelle Integration ist. Überfüllte Flüchtlingsunterkünfte müssen entlastet und den anerkannten Flüchtlingen eine Chance gegeben werden, in „Frieden“ zu leben und sich mit Ihrem Wissen, Ihrer Arbeit einzubringen… Generationenübergreifend werden am Ende sicher beide Seite profitieren!

Gibt es einen persönlichen Hintergrund für Ihre Unterstützung?
Nein, den gibt es nicht, aber jeder Einzelne, der dazu beitragen möchte, etwas an der Situation zu ändern, kann sich durch dieses Projekt sehr gut einbringen.

Was würden Sie sich wünschen, dass das Projekt 83 in Konstanz bewegt?
Dass sich noch mehr Städte diese und ähnliche Initiativen zum Beispiel nehmen, um somit eine schnellere und vor allem menschenwürdigere Integration im Land voranzutreiben! Denn nur wer sprachlich und sozial integriert ist, hat eine Chance, sich hier auch irgendwann zuhause zu fühlen.

Was benötigen Ihrer Meinung nach Konstanzer und Flüchtlinge am dringendsten, damit Integration gelingt?
In erster Linie die Bereitschaft der Konstanzer Bürger, freien Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Ein gewisses Maß an Mut, Verständnis, Respekt und Offenheit auf beiden Seiten für die jeweils fremden Kulturen … aufeinander zuzugehen und: ausreichende Kommunikation!

Welche Erfahrung haben Sie im Kontakt zu Flüchtlingen gemacht?
Persönlich bisher noch keine, doch als Mutter beschäftigen und erschüttern mich die Schicksale der Flüchtlinge, vor allem die der Kinder, die mit und ohne Eltern vor einem grausamen Krieg geflohen sind, die Unmenschliches gesehen und erlebt haben. Diese Menschen zu unterstützen, ihnen eine Perspektive zu bieten, sollte das erklärte Ziel sein!

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